Verdacht auf LongCovid

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    Für mich stellt sich nach der Messung die Frage, ob die Burnout-Gefahr sich nicht bereits über die letzten Jahre eingeschlichen hatte.
    Ich möchte diese Messung mit euch teilen und freue mich auf eure Kommentare.

    public813075d602c351e2a7c004af4e664335

  • #2
    Hallo Mandy,
    gemäß der mir vorliegenden HRV Messungen von Long COVID Betroffenen, könnte Dein Verdacht (Ursache letzten Jahre) zutreffen. Bei Long Covid kommt (kann) es über alle Frequenzbereiche zu Einbrüchen kommen. In uns vorliegenden Messungen erkennen wir deutlich: Bei Vorerkrankungen bricht die HRV bis in den VLF Bereich sichtbar weg. Haben die Probanden vor Erkrankung eine gesunde Ausgangslage, bleibt der VLF Bereich deutlich sichtbar. (Unsere Erfahrungen) So wie die von Dir gezeigte Messung im unteren Bereich wegbricht, stellt sich mir die Frage: Liegen Medikamente (Missbrauch durch nicht ärztlich abgestimmte Verschreibungen) vor. Auf andere Gift Ursachen will ich nicht eingehen. In den Bereichen "Entspannung, geistige Arbeit, und erster Teil Schlaf" bricht der VLF Bereich fast ganz weg. These: Es könnte sich um ein schwach schlagendes Herz handeln. Wie ist der Blutdruck bei der Klientin. Bei den Bewegungsaktivitäten belebt sich die HRV. Das geschieht nach unseren Long Covid Messungen nicht. Da bricht die VLF voll weg und die Betroffenen fühlen sich jedoch nicht danach. (Gefahr der Überlastung, wegen fehlender Signale) Die Zeit im Schlaf kurz nach 2 Uhr und zwischen 4 - 5 Uhr deutet für mich auf Hoffnung "noch kein Burnout" hin. Die HRV scheint sich noch, nach entsprechender Regeneration erholen zu können. (Alfred möge mir verzeihen, wenn ich hier schief liege)
    achwilli

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    • #3
      Hallo Willi,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar.
      Was Du beschreibst, war auch meine erste Intention und ich freue mich sehr, wenn Anregungen aus der Community kommen.

      Nach dem letzten HRV advanced, wo Alfred uns verschiedene Messungen von LongCovid-Klienten zeigte, in denen deutlich das Einbrechen der HRV und ein Anstieg erst nach Stunden wieder sichtbar ist, sehe ich Messungen bei Klienten, die mit "Verdacht auf LongCovid" zu mir kommen und sich dies glücklicherweise eben nicht bestätigt (nach bisherigem Wissenstand oder aktueller Studienlage).

      Vielmehr erklärte sich ihr derzeitiger Zustand im Coaching-Gespräch (das bereits statt fand).
      Multitasking über viele Jahre, chronischer Stress im Arbeitsleben, energiezehrende Betreuungssituation eines Elternteils, keine Pausen und Erholung, Mangel an Selbstfürorge...uvm.

      Ich bin sehr froh darüber, dass die Klientin die Auswertung so gut annehmen konnte (fast alles im roten Bereich). Beim Anblick der Daten und des geringen Lebensfeuers, reflektierte sie die letzten Jahre, sprach über Sorgen und Ängste sowie eine gewisse Unfähigkeit - Entspannung, Atmung o.ä. praktisch umzusetzen.

      Da sie bereits durch ihre Hausärztin, bezüglich ihres Zustandes, ausgiebig und mit "unauffälligen Befunden" untersucht wurde, ein Kurantrag bewilligt ist, hat sie die Möglichkeit langsam in eine Veränderung zu kommen.
      Die Bereitschaft, in sich selbst zu investieren, ist auf jeden Fall da...!

      Viele Grüße,
      Mandy

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      • Willi Achilles
        Willi Achilles kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Hallo Mandy,
        danke für Deine Antwort. Sehr umfassende Darstellung für das Geschehen um die Klientin. Da hat vor ungefähr 2.500 Jahren ein gewisser Platon den Sokrates über ein Höhlengleichnis sprechen lassen. Gefesselte Menschen sehen ihr Leben lang in einer Höhle (Käfig) nur die Schatten der Realität. Einer bricht aus und kommt ans Tageslicht. Zurück in die Höhle kommend, lachen ihn die Höhlenbewohner aus und bringen ihn dann um. So geht es vielen von uns. Wir fühlen uns im verdunkelten Käfig wohl. Die Ketten (Zivilisationskrankheiten) stören zwar und man jammert rum. Was grundlegend ändern kommt nicht in die Tüte. Da hilft auch kein Beteuern: "Ich will mich ja ändern." Du beschreibst die Klientin gut. "eine gewisse Unfähigkeit - ... umzusetzen." Meine pragmatische Forderung: (Die Klientin) Schreibe auf, was du verbindlich morgen für 45 Minuten von deinem voller Stolz durchorganisiertem Tagesablauf wegfallen lässt! Diese 45 Minuten nutzt du morgen für eine Entspannung. Ohne dabei an die verlorenen Aufgaben und Termine zu denken. "Kurantrag" als Hoffnung. Irgendwann in meinem Leben habe ich auch einmal gearbeitet. Als Abteilungsleiter. Daraus Erfahrungswert: Regelmäßig alle zwei Jahre bekamen viele meiner Kolleginnen eine Kur verschrieben. Ausgelaugt gramgebeugt wurde (endlich) Abschied von den Kollegen, den Freunden, Bekannten und der Familie genommen. Hurra es geht zur Kur. Zurück gekommen, Unwillen bei den Kollegen*innen. "Die" war zur Kur. Die Kur war ein voller Erfolg. Energie geladen wird alles ganz anders gemacht. Den Höhlenbewohnern, quatsch die "Kollegen, den Freunden, Bekannten und der Familie" geht das auf den Geist. Die soll sich nicht so aufspielen. Unsere Welt sieht anders aus. Wie wiederholte das (in meiner Abteilung) sich immer wieder: Nach 14 Tagen war die Kur Kollegin wieder eine graue Maus. Nach vier Wochen war sie wieder die "Alte" fanden die "Kollegen, den Freunden, Bekannten und (auch die eigene) der Familie" und waren zufrieden. Nach 6 Wochen wurde ein neuer Kur Antrag gestellt.
        Mein Credo: "Jeder ist seines Glückes Schmied"
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