Männlich 46, emotional stark angespannt, antriebslos...

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    Bin dankbar für eure Hinweise...
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  • #2
    Hallo Mandy,

    tut mir leid, ich hab Deine Messung erst jetzt entdeckt… Die emotionale Anspannung lässt sich schon an den Frequenzbändern erkennen: in der HF sind nur mehr 7% übrig, d. h. er ist „gedeckelt“, im Sympathikus-Modus „gefangen“. Er hat also ein vegetatives Balanceproblem, das aber durch den hohen pNN50-Wert deutlich abgefedert wird.

    Eine Antriebslosigkeit lässt sich in der Messung so nicht erkennen. Wenn man in die Performanceleiste klickt (was ich hier nicht kann), dann sieht man während der Arbeit sicher sehr viel Leistungsbereitschaft! Die HR ist niedrig, der Sympathikus funktioniert. Natürlich kann es sein, dass er die Arbeit sehr, sehr ernst nimmt und es ihm an einer gewissen Lockerheit und Entspanntheit fehlt, weil er ein Perfektionist ist, alles Berufliche kontrollieren will und ihm das Nerven kostet, weil er sich damit sein Leben selbst schwer macht. Belastende Denkmuster können eine ganz schöne Hypothek sein. Aber das müsste man einfach erfragen. Da kann natürlich auch eine gewisse Veranlagung dahinterstecken.

    Andererseits: wenn das ein normaler Arbeitstag ist, und er um 15 Uhr Feierabend machen kann, sich danach bewegt, „erotisch betätigt“, usw. schaut das auf den ersten Blick nicht wirklich bedrohlich aus. Sein Allgemeinzustand ist ja recht erfreulich (hoher GVI, hohe TP hohe pNN), das etwas hohe Aktivierungsniveau ist seinem starken Sympathikus bzw. seinem Erholungsdefizit durch den angeschlagenen Vagus geschuldet.

    Ich denke eher, dass vielleicht seine schon lange hohe Erwartungshaltung, die Ansprüche, die er an seine Leistungsfähigkeit hat, ihm zusetzen. Aber ein Bedrohungsszenario kann ich da nicht wirklich erkennen. Wichtig für ihn wäre es, alles zu tun, was ihn mental und körperlich lockert und entkrampft, damit die HF mit der Zeit aufgepäppelt wird. Auf alle Fälle den Leistungsanspruch zu mindest in der Freizeit zurückschrauben, und beim Coaching fragen, fragen, fragen.

    Liebe Grüße aus Innsbruck, Erich

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    • #3
      Liebe Mandy
      In der Morgenstunden sieht man in der Performancleiste den Verdacht auf Schnarchen. Auch der Schlaf ist 92% unter dem Durchschnitt bewertet. Am Abend fällt er in einen Erschöpfungsschlaf.

      Findet im Schlaf keine Erholung statt, ist es gut nachvollziehbar, dass man sich am Tag abgeschlagen und antriebslos fühlt.
      Vielleicht könntest du mal nachfragen, was der Grund für das Schnarchen sein könnte. Möglicherweise lassen sich die Ursachen beheben. Die Schlafdauer könnte verlängert werden und vor dem Schlaf auf PC/TV verzichtet werden.
      Bei subjektiver innerlicher Anspannung bieten sich phytotherapeutischen Tropfen aus dem Fachhandel an. Der Fachhandel berät ihn sicher gerne.
      Auf Grund seiner Aktivitätenliste könnte man noch nachfragen, was er arbeitet. Ob er vielleicht seinen Job verloren hat? Dann wüssten wir auch, warum er emotional angespannt ist und das würden Empfehlungen einfacher machen.
      Ansonsten lodert das Feuer ja schön, dicht und intensiv, was aber nicht heiss, dass der Schlaf nicht optimiert werden könnte. Ein erholsamen Schlaf lässt einem normalerweise auch beschwingter in den Tag starten.
      Herzlichst

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