Regeneratives Training NPB und Eisbaden

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    Liebe Community

    Ich möchte mit Euch meine Messung Teilen.
    Vor einigen Tagen habe ich eine einen Leistungstest am Ergometer absolviert und da ich diesen bis jetzt nur beim laufen machte. Laut LT liegt der Regenerative Bereich bei mir bei einen Puls bis 95.
    Ich bin leicht verkühlt bzw. habe ich ein leichtes Kratzen im Hals dadurch entschied ich mich für ein Regeneratives Training.
    Das Training am Ergometer ging 45 min. Puls Durchschnitt von 86,50 ( +24% über Tagesschnitt) die App zeigte mir zu beginn gleich Entwickelnd, zum Schluss Stabilisierend und die letzten Minuten Regenerativ.
    Schaue ich mir jetzt aber die NPB an habe ich hier einen Wert von -9,9 was genau passt, auch die Trainingsempfehlung sagt das ich regenerativ trainiert habe.
    Passt das zusammen, Entwickelnt und Regenerativ als NPB?
    Wie sieht ihr das?

    Den zweiten Punkt den ich gerne mit Euch teilen möchte ist mein Eisbaden in der Regentonne.
    Von 18:46 bis 18:51 war ich bis zum Brustgurt in einer 0 Grad kalten Regenwasser Tonne
    TP 5599 +20%
    VLF 1851 -12%
    LF 2245 +21%
    HF 623 +205% !!
    Mittlere HR 71,31 +2%
    Minimale 57,52
    Pnn50 20,00 + 248%

    Die guten Werte haben dann noch bis 20:30 gehalten, als ich in die heisse Wanne gestiegen bin waren die Werte wieder in meinen "Normalen" tiefen Bereichen.

    Für mich ist die Kälte der effektivste Effekt um meinen Vagus zu aktivieren, bei Bauatmung springt er zwar auch an, jedoch nur der HF wert, PNN50 bleibt auf einen tiefen Niveau.

    Ich werde das Eisbaden jeden Winterhindurch durchziehen und verfolgen wie es auf mich Positiv wirkt.

    Schönen Krampus Tag!


    public98a744b12db3a39c6ef3109b1e12871a

  • #2
    Hallo
    Das am Anfang der Trainingsbereiche Entwickelnd ist, liegt daran das sich das System einreguliert und sich am Anfang etwas schwer tut mit der Belastung umzugehen (kurzfristige Anpassung). Man müsste die Trainingsdetails ansehen, wie sich die TP und die Frequenzbanden verhalten.
    Die Anpassung erfolgt auch in einer Trainingseinheit, deshalb ist das Aufwärmen so wichtig um das System auf Betriebstemperatur zu bringen.
    Was aber im Tachogramm sichtbar ist, das zu Beginn die TP stark reduziert ist und der VLF Bereich über die ganze Trainingseinheit minimiert ist. Das könnte einerseits an der leichten Erkältung liegen aber auch am Trainingszustand bzw. Radbewegung.
    Die NPB und die Trainingsempfehlung zeigen das du dich im Regenerativen Trainingsbereich bewegt hast. Genau das richtige bei einer leichten Erkältung.

    Zum Eisbad kann ich dir nur zustimmen, ich habe auch schon gute Erfahrungen gemacht obwohl ich ein Warmduscher bin. Halt uns hier bitte hier am laufenden es ist ein spannendes Thema.
    Schöne Grüße Seppi

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    • #3
      Hallo Seppi,

      Danke für die Infos.
      Aufgewärmt habe ich mich nicht da ich ja nur ganz langsam geradelt bin.
      Das der VLF beim Sport wegbricht ist eigentlich immer so, auch beim Laufen. Beim Rudern wird er auch weniger aber nicht so extrem.

      Mit den Eisbanden muss ich jetzt leider ein wenig noch warten, die Erkältung hat sich verschlechtert.

      Ich hoff damit meinen Vagus zu stärken, der ist bei mir ein jammer

      LG Gerhard
      Zuletzt geändert von Racer9; 07.12.2021, 19:07.

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      • #4
        Hallo Racer9,

        gute Besserung erst einmal für deine Erkältung – ich hoffe sie geht schnell vorüber!

        Mit einer NPB von -9,9 und einem Durchschnittspuls von 86,5 sieht das nach einer guten regenerativen Einheit aus, genau richtig also auch wegen des leichten Infekts. Am Anfang ging die HRV stärker zurück, deshalb wurde das Training dort als „entwickelnd“ bewertet. Das kann natürlich auch an dem leichten Infekt liegen.

        Der Effekt des Eisbadens ist wirklich toll, damit kannst du deinen Vagus offensichtlich gut aktivieren, wie man sieht über mehrere Stunden. Beim Fernsehen bricht die HRV dann etwas ein und es zeigen sich Erschöpfungsanzeichen. Ist das immer so beim Fernsehen? Du kommst danach auch nicht so gut in den Schlaf. Auch das kann natürlich am Infekt liegen, gerade wenn er noch schlimmer geworden ist, war dein Körper vermutlich schon damit beschäftigt.
        Dennoch könntest du vielleicht vorm Schlafengehen noch eine Tätigkeit einbauen, die den Vagus schon mal ein wenig „anschubst“. Bauchatmung oder auch progressive Muskelentspannung oder leichte Yogaübungen. Lachen, singen, schöne Musik hören – das mag der Vagus in der Regel auch alles sehr gerne. Du kannst ja am besten ein bisschen ausprobieren, was neben dem Eisbaden dann später abends vorm Schlafengehen noch für dich passen könnte.

        Liebe Grüße, alles Gute!
        Marcella

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          Gast kommentierte
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          Hallo Marcella,

          Danke für die Genesungswünsche, ich bin am Weg der Besserung. Wer Schon mal einen Männerschnupfen hatte weiß wie hart diese Zeit ist
          Interessant ist aber das die Erkältung heuer zum ersten mal anders abgelaufen ist als in die letzten Jahre.
          Bis jetzt hatte ich immer Halsweh danach Schnupfen und komplett verlegte Nase für min. 1 Woche.
          Seit August dusche ich kalt und seit 3 Wochen gehe ich in meine Regentonne.
          Diesmal habe ich nur leichten husten und leicht Schnupfen, so wie ich es eigentlich kenne wenn die Verkühlung abklingt. Ob das jetzt etwas mit den Eisbaden zutun hat kann ich nicht sagen, aber ich freue mich auf alle Fälle schon wenn ich wieder in die Tonne steigen kann. Obwohl ich die Kälte eigentlich nicht so mag

          TV ist meistens bei mir Erschöpfung.
          Abends springt der Vagus gut mit einer Atemübung an Bauchatmen mit 3/3 funktioniert meistens gut und die Werte sind dabei auch viel besser als wenn ich die Übung zwischendurch unter Tags mache.
          Mit PMR komme ich nicht so gut zu Recht, da ich meistens dabei Einschlafe

          LG

      • #5
        Hallo Anonymus,

        was das Eisbaden angeht kann ich Dir nur zustimmen. Kälte ist auch bei mir ein absoluter HF-Booster (um das Wort mal im positiven Sinn zu gebrauchen). Ich dusche seit 3 Jahren kalt und es geht mir damit hervorragend. Laut Wim Hof kommt ein nachhaltiger Effekt dann zustande, wenn man min. 2 Minuten konstant der Kälte ausgesetzt ist (erhöht beim Duschen den Wasserverbrauch). Ich merke auch nach ca. 1 Minute, wie mein Körper anfängt sich zu entspannen und ich die Kälte nicht mehr als unangenehm oder gar stressig empfinde. Dann bleibe ich noch ca. 1-2 Min. im Wasser/unter der Dusche und genieße die Entspannung. Manchmal nehme ich untertags auch eine "kleine Dusche", d.h ich beuge mich über die Badewanne und lasse kaltes Wasser über den Nacken laufen und über die Arme bis hoch zu den Schultern. Hat ein ähnlichen Effekt wie das Duschen.
        Wer nicht gleich mit dem ganzen Körper anfangen will, kann z.B. nach dem Duschen die Arme (bis zu Schulter) und die Beine kalt abduschen (frei nach Kneipp) Mindestens 2 Minuten. So gewöhnt man sich schrittweise an die Kälte.
        Bei der Kälteanwendung bitte darauf achten, ruhig durch die Nase ein- und auszuatmen bis sich der Körper eh entspannt. Im besten Fall die Ausatemphase länger gestalten als die Einatemphase

        Lieben Gruß
        Ralph

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