Erfahrungen mit Post Covid

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    Kennt das jemand nach Covid Infektion? Schlaf und Regeneration klappt seit vielen Monaten nicht mehr so wie früher. Erschöpfung zeigt sich zeitverzögert nach der Aktivität.
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  • #2
    Guten Morgen Anonymous,

    danke, dass du uns an deiner Messung teilhaben lässt. Ich höre nicht zum ersten Mal, dass es jemandem nach einer Covid-Erkrankung lange Zeit sehr schlecht geht. Bei manchen Personen regenerieren sich die Werte nach ein paar Wochen wieder, und bei anderen dauert es etwas länger.
    Wie lange ist deine Erkrankung her? Hast du von davor vielleicht auch Messungen deiner Schlafqualität, damit wir einen Vergleich machen können?
    Nach welchen Aktivitäten bemerkst du eine Erschöpfung? Die Grenzen der Belastbarkeit nach einer Covid-Erkrankung sind leider oft andere, als davor. Da geht es darum vorsichtig mit sich und seinen Ressourcen umzugehen und vor allem nicht über diese Belastungsgrenze zu gehen, um einen Crash des Systems zu vermeiden.
    Hast du bisher schon etwas unternommen, um deinen Schlaf zu verbessern? Bist du in regelmäßiger ärztlicher Kontrolle?

    lg Markus

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      Lieber Markus,
      Vielen Dank für Deine Reaktion. Zu Deinen Fragen: Die Covid-Infektion war bereits Ende 2020. Einige Long Covid Symptome traten also bereits Anfang 2021 auf (z.B.: eine Herzmuskelentzündung). Nach der Impfung im Sommer 21 hat sich leider alles noch weiter verschlimmert (z.B.: zusätzlich Vorhofflimmern, alle zig Post Covid Symptome verstärkt). Es sind also wirklich viele Monate, mittlerweile müsste ich schon Jahre sagen, aber das klingt so arg. Die PEM (post extertionelle Malaise) zeigt sich bereits bei kleinster Mickey Mouse Belastung (einfache Haushaltstätigkeiten, Sozialkontakte, zu lange am PC,...). Da bin ich einige Tage komplett "zerstört". Ich mache bereits striktes Pacing. Vor Covid habe ich sehr viel gearbeitet und Sport gemacht. Geht alles nicht mehr. Wie mein Schlaf früher aussah, hab ich nicht gemessen. Mir wäre damals aber nichts aufgefallen. Was ich derzeit so spannend finde ist, dass es mir ausgerechnet in den Ruhephasen am Schlechtesten geht (in den vielen notwendigen Pausen, beim Schlafen). Es gibt Tage, die noch viel schlechter sind als der Tag, den Du oben siehst. Da besteht mein Schlaf so gut wie ausschließlich aus Erschöpfungsschlaf und schlechten Schlaf. Ich wache dann auch machmal in der Nacht auf und kann dann nicht mehr weiterschlafen. Das ist aber besser seit meine Herzrhythmusstörungen und meine Taubheitsgefühle (die mich beide öfter aus dem Schlaf geholt haben) besser geworden sind. Die Regeneration schaut an vielen Tagen ebenso noch viel schlechter aus. In der ersten Zeit habe ich versucht, wie früher langsam aufzutrainieren. Dabei ging es mir zunehmend schlechter. Am schlimmsten waren da beispielsweise die REHAs oder die Zeit nach medizinischen Untersuchungen. Ich befürchte, dass das Ganze neben gewissen Organschädigungen (Herz, Nerven) in Richtung ME/CFS geht - auch wenn ich es mir nicht wirklich eingestehen mag. Ich bin in regelmäßiger ärztlicher Kontrolle.

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      ... Ergänzung: Versuche um den Schlaf zu verbessern bereits mit vielen pflanzlichen HIlfsmitteln (Baldrian), Medikamenten (Melatonin, Zyprexa), TCM Kräuter, Nahrungsergänzungsmittel, Akkupunktur, Osteopathie, Psychotherapie, Entspannungsübungen, Sauerstofftherapie, Blutwäsche, ... Und der Schlaf ist halt bloß eines von zig anderen Symptomen. Ich würde nur gerne verstehen, weshalb mein Lebensfeuer durchaus manchmal aufflackert, meistens aber bloß sanft vor sich hin glüht und es meinem Organismus/Nervensystem nicht oder stets nur kurz gelingen mag, in die Entspannung zu kommen. Hat da irgendjemand ähnliche Erfahrungen?

  • #3
    Ich habe seit einem Jahr Post VAC. Der Hausarzt ist ein bißchen aufgeschlossen, kennt sich aber nicht wirklich aus. Weiß aber schon, dass die Standard Laborparameter bei long covid oder post vac unfällig sind. Mein Heilpraktiker hat es mir so erklärt: Das Immunsystem ist nach der Impfung ständig am arbeiten und somit die Leber ebenfalls. Die Leber ist die Quelle der Müdigkeit und schwacher Muskeln und Sehnen. Außerdem hat das Immunsystem keine Kapazitäten sind mit den anderen vorhandenen Erregern zu beschäftigen. Da der Status des Immunsystems bei jedem Menschen unterschiedlich ist, haben machen Symptome und andere eben nicht. Dem Immunsystem muss eben beigebracht werden, dass die vorhanden Spikeproteine im Körper jetzt keine Gefahr darstellen. Das ist schwierig. Wir unterstützen insbesondere die Leber. Ich wache oft gegen 3 Uhr nachts auf. Nach der TCM Organuhr klar Leber. Vielleicht hilft dir das?

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