Guten Morgen!
Vielen Dank für Eure umfang- und hilfreichen Feedbacks! Es ist wirklich genial, dass wir uns hier so fein austauschen können! 
Ich möchte Euch noch ein bisschen schildern, wie das Gespräch mit dem Klienten verlaufen ist. Das fehlt leider oftmals in den Community-Beiträgen, weil man nicht erfährt, wie es weitergegangen ist.
Mein Klient dürfte sich im Vorfeld die Broschüren sehr genau durchgelesen haben und war auf den ersten Blick “schockiert” über das geringe Feuer. Natürlich sieht man sich bei den Beispielbildern die hochflammenden Bilder eher an, bzw. hofft natürlich, dass das eigene Lebensfeuer auch so schön bunt aussieht nach der Messung. Ohne, dass ich noch auf Details eingehen konnte, hat er begonnen, mir zu erzählen, wie es ihm oftmals geht und damit genau das beschrieben, was in seinem Lebensfeuerbild zu sehen ist. Er fühle sich oft antriebs- und energielos (schwacher HF/LF-Bereich). Wenn er körperlich etwas mache, ginge es ihm besser (VLF am stärksten ausgeprägt). Dazu müsse er sich aber oftmals selbst in den Allerwertesten treten (HF/LF-Bereich schwach). Das Bogenschießen in der Gruppe mache ihm Spaß und hier finde er eine sinnvolle Tätigkeit, allerdings fühle er sich danach oft vollkommen erledigt und liege nur mehr auf der Couch rum. Es fehle ihm schon seit 2 Jahren die Energie für den Alltag und genau das möchte er ändern.
Eine sehr große Komponente dürfte der psychische Druck sein, den er sich all die Jahre selbst auferlegt hat und der ihn permanent (auch jetzt noch) auf 150% hält. Auch das zeigt sich schön in seiner Messung, weil das System zwar “entspannen” kann auf muskulärer Ebene aber die notwendige Erholungsfähigkeit = Batterien wieder voll aufladen (auch im mentalen Bereich) fehlt.
Wie Ihr schon geschrieben habt, zeigt sich hier eindrucksvoll, was “jahrelanges Vollgasfahren” dem Körper antun kann.
Er möchte auf dem Thema dran bleiben, das biol. Alter mit 68 hat ihn bewegt. Hier hoffen wir alle auf die neue App!
Auf die Frage, was er Vormittags gemacht hat, wo sein Lebensfeuer deutlich höher flammt: dies waren div. Erledigungen zusammen mit seiner Frau.
Der anschließende Sport (laufen) war intensiver als er sonst läuft… er wollte damit bewusst seinen Puls etwas höher treiben (für die Messung).
Im Grunde hat sich in dem Gespräch viel bestätigt, was er persönlich wahrnimmt. Das ist mE schon eine sehr gute Grundlage, auf der man weiter aufbauen kann. Mit mehr bewussten Pausen zwischendurch + Fokus auf die Atmung und damit auch automatisch “geistige Entspannung” wird sich sicher einiges zum Positiven verändern lassen.
Erich, wie viel Zeit lag zwischen den Scan-Messungen bei dem vom Dir angeführten Mann? Die Veränderung ist beeindruckend!
Was hat er gemacht, um die Werte so deutlich zu verbessern?
Für Menschen, die klare Ziele brauchen, muss auch die Erreichbarkeit realistisch eingeschätzt werden. Daher meine Frage, wie lange Atemübungen regelmäßig praktiziert werden müssen, um greifbare Ergebnisse zu liefern? Aus eigener Erfahrung ist das oft nicht einfach, dies in den Alltag einzubauen… bzw. einbauen geht natürlich schon, aber wenn sich gefühlt nichts verbessert, lässt man es rasch wieder bleiben. Das ist vergleichbar mit Menschen, die abnehmen möchten. So lange sie laufend Fortschritte auf der Waage sehen, ist die Motivation hoch, weiter zu machen und die Bestätigung da, es richtig zu machen. Hier kann man auch aus Erfahrung den Menschen Richtwerte geben. Sobald jedoch die Waage keine Fortschritte mehr zeigt, ist bei vielen Schluss und sie rutschen zurück in das alte Ess- und Bewegungsverhalten.
Noch eine Frage fällt mir dazu ein:
Nachdem bei chronischem Stress/Belastungen die Frequenzbanden von oben nach unten beginnen wegzubrechen: wie kann ich einen HF- oder LV-Typ erkennen, wenn er/sie vielleicht schon Richtung Burnout geht und so wie in der o.a. Messung nur mehr der VLF-Bereich ausgeprägt ist?
Sonnige Grüße aus Osttirol
Karin