[SIZE=18px]Hallo erstmal,
ist ja wirklich sehr interessant, weil man unterschiedliche Befindlichkeiten in der Deutlichkeit bildhaft auf den ersten Blick gar nicht so oft sieht. Der Unterschied zwischen vor- und nachmittags ist auch an der Performanceleiste gut ablesbar. Während sie vor Mittag großteils grün ist, d. h. das macht sichtlich Spaß, ist sie nachmittags praktisch nur mehr gelb bzw. rot, d. h. es macht nur mehr eingeschränkt Spaß. 
Dazwischen liegt ein kurzer Mittags-Snack, mutmaßlich während Du gegangen bist. Hast Du das Gefühl, das nicht gut vertragen zu haben, oder zu hastig gegessen zu haben? Dann kann das zumindest teilweise als „Postprandiale Erschöpfung“ (=nach dem Essen) durchgegen lassen.
Was hat sich mittags geändert? In erster Linie hat sich die VLF deutlich reduziert. Was zeigt sich in der VLF? Der Durchblutungsrhythmus, Thermoregulation und hormonelle Rhythmen. D. h. die Durchblutung der Muskulatur und des Unterhautgewebes hat deutlich ab- bzw. die körperliche Anspannung deutlich zugenommen. Die Frage ist warum?
Die Verschiebung der Durchblutung vom Bewegungsapparat in Richtung Verdauung ist eine Möglichkeit. Die Frage ist, ob dafür ein kleiner Snack ausreicht. Eher nicht als alleinige Erklärung, denn ein Schweinsbraten mit zwei Knödel in 8 Minuten… Nein.
Ein paar Möglichkeiten für höhere körperliche Anspannung: 1. Gab es nachmittags für Dich stressigere/anspannendere Webinar-Inhalte als vormittags? Du hast ja den Nachmittag um 14.30 Uhr nochmals unterteilt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Befindlichkeit wieder langsam besser, und ab 16 Uhr kehrt wieder halbwegs Normalität ein. 2. Haben sich die Umstände des Webinars nachmittags nachteilig geändert? (Störung durch Familie etc.) 3. Gab es zu Mittag „schlechte Nachrichten“, die Dich gestresst haben?
Warum ist es Dir in der Freizeit nach dem Webinar eigentlich nicht gelungen „locker zu lassen“ und abzuschalten? Was geht Dir nach? Die Herzrate beruhigt sich ja nur sehr, sehr langsam, es gibt praktisch ausschließlich Phasen von hoher Aktivierung beim Gehen und Erschöpfung bei Kommunikation und in der ersten Schlafhälfte. Und die geistige Aktivierung in der Früh beginnt gleich wieder mit Müdigkeit.
Der Lauf am Vortag mit einer NPB von 70 sollte eigentlich nicht das große Problem sein. Mir kommt vor, Du bist ein Mensch, der auf belastende Aktivitäten bzw. (Arbeits-)Umstände recht sensibel reagiert und sehr genau differenzieren kann, was Spaß macht und Dir leicht von der Hand geht und was mühsam ist bzw. zu werden scheint. Und das verursacht unterschwellig gar nicht so wenig Stress und Anspannung. Manches geht Dir unter die Haut, und das beeinträchtigt die Durchblutung. Kann das z. B. mit hohen persönlichen Ansprüchen und Pflichtbewusstsein zu tun haben? In Summe ist die HighFrquency für Dein Alter sehr schwach. D. h. die Ökonomie ist nicht gut, deshalb auch die schlechte Beurteilung der Stressverarbeitung, des Schlafes und der Regeneration. –> Atemtraining!
Liebe Grüße, Erich:)[/SIZE]