Hallo Community, ich habe eine Frage zum STEP.
Bei der Klientin ist der Schlaf mit 4,87 bewertet. Die Parameter „Erholung im Schlaf“, „Entspannung im Schlaf“, „Pulshöhe im Schlaf“ und „Pulsabfall im Schlaf“ sind alle im roten Bereich. Somit eigentlich ein nicht optimaler Schlaf.
Dennoch hat die Klientin einen STEP von 1.41. Dieser Wert spricht für eine gute Balance der Reiz-Reizverarbeitung. Widersprechen sich diese Ergebnisse nicht? Ich hatte eigentlich mit einem STEP von unter 1 gerechnet und war ziemlich überrascht, dass er bei fast 1,5 liegt.
Was meint ihr, wie diese widersprüchlichen Ergebnisse zustande kommen?
Danke schon mal im Voraus.
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Hier die Werte des Schlafes als Screenshot: [ATTACH=JSON]{“alt”:“Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: Schlaf.PNG Ansichten: 0 Gr\u00f6\u00dfe: 88,6 KB ID: 4762”,“data-align”:“none”,“data-attachmentid”:“4762”,“data-size”:“full”}[/ATTACH]

Hallo A.Spitzer,
Es ist möglich, dass trotz der schlechten Schlafbewertung der STEP-Wert (Stress-Erholungs-Parameter) dennoch im positiven Bereich liegt. Der STEP-Wert wird aus den HRV-Daten der Aktivität „Schlaf“ im Verhältnis zum Tag ermittelt und ist übergeordnet zu betrachten, da hier alle Stressoren der 24-Stunden-Messung einfließen und die Trainings- und Alltagsreize des Tages der Vagusaktivität der Nacht gegenübergestellt werden.
Ein STEP-Wert von 1–1,5 zeigt eine Balance von Reiz und Reizverarbeitung an. Es könnte also sein, dass die Klientin mit einem STEP von 1,41 trotz der schlechten Schlafqualität eine gute Balance zwischen Stress und Erholung im Laufe des Tages erreicht hat. Das würde sich optisch auch im Lebensfeuer bei ihr zeigen. Aber trotz des guten STEP Wertes sollten die Schlafqualität nicht außer Acht gelassen werden. Hier kann v.a. an de Pulshöhe gearbeitet werden, die mit über 70 BpM in der Nacht zu hoch ist.