Ernährung und Sympathikus / Parasympathikus-Beeinflussung

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    Liebe Community

    Was empfiehlt ihr ernährungstechnisch
    - den sympathikotonen Menschen zur Reduktion von Sympathikusaktivität
    - den sympathikotonen Menschen zur Stärkung von Parasympathikusaktivität
    - spezielle Beispiele?


    Vielen Dank euch

  • #2
    Hi,

    bei meiner Tätigkeit mit Herzpatienten begegnen mir oft leistungsorientierte Menschen mit hohem Kontrollbedürfnis und (zumindest subjektiv) schlechter Entspannungsfähigkeit. Es gibt da ein paar so Punkte, die ich bei diesem Klientel gerne am Anfang vermittle:
    - Entspannung kann trainiert werden und wie bei jedem Training ist es hilfreich sich zu Beginn nicht völlig zu überfordern, sondern eher mit kurzen und regelmäßigen Einheiten anzufangen.
    - oft ist die Vorstellung davon, wie tief und "perfekt" ein Entspannung sein muss auch überzogen. Oft streiche ich den Begriff entspannen auch und spreche stattdessen von Stabilisierung.
    - viele Leute geben an nicht entspannen zu können, oder eine Entspannungsübung nicht machen zu können, weil da "zu viele Gedanken" im Kopf sind. Je nach Fall bespreche ich dann oft, dass das Auftreten von Gedanken während der Entspannung völlig normal sein kann und nicht die Gedanken das Problem darstellen, sondern das ständige Wegdrängen wollen der selbigen. Ich versuche das Auftreten von Gedanken, oder ein Abschweifen zu normalisieren.
    - von den Übungen her beginne ich gerne mit einer Atemachtsamkeitsübung, bei der ja das Auftreten der Gedanken, als etwas völlig normales akzeptiert werden kann. Die Aufgabe ist dann einfach irgendwann zu bemerken, dass man abgelenkt ist und - sei es nur für ein paar Momente - zum Atem zurückzukehren. So eine Übung hat auch einen Konzentrationsaspekt und eine ganz konkrete Aufgabenstellung, was den oben beschriebenen Personen näher liegt
    - ebenso gute Erfahrungen habe ich mit Atempacern. Eine einfach App gibt mittel 2 Tönen einen simplen, langsamen Atemrhythmus vor. So kann die Atmung verlangsamt und regelmäßig werden und die Töne bitten eine klare Vorgabe was zu tun ist. Auch hier am Anfang: das - oft unrealistische - Ziel ist nicht sofort tief zu entspannen, sondern einfach ein wenig näher in die "Mitte" zu kommen. So eine Formuliert entlastet und nimmt den Druck entspannen "zu müssen".

    Kommentar


    • AndreasF
      AndreasF kommentierte
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      Hi,

      Sorry, ich habe das "ernährungstechnisch" übersehen!
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