Wie soll man diese Messung kommentieren

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  • Wie soll man diese Messung kommentieren

    Super Schlaf,aber trotzdem wird die "Batterie" nicht aufgeladen.l
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  • #2
    Guten Morgen,
    typisches Beispiel: Vergleiche das Aufladen einer Batterie, die während des Ladens die Hälfte der empfangenen Energie wieder abgibt, damit die Lade Kontakte nicht abfallen. Hier beim schlafen verbraucht der Pulsbereich "Sitzen" große Teile der im Schlaf aufgeladenen Energie. Ein Glück das der Klient noch solch robuste Ladestation hat.
    achwilli

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    • #3
      Hallo Manfred,

      schade, dass die Messung nicht noch 1, 2 Stunden weitergelaufen ist, dann hätte man sehen können, was sich wirklich nach dem Schlaf abspielt. Es schaut nämlich etwas „besser“ aus... Das biologische Alter, das ja seinem kalendarischen entspricht, hat er ausnahmslos der RSA im Schlaf zu verdanken - siehe Cheftrainer Willi! Manches andere, was man sonst im Spektrogramm und den Daten zu sehen bekommt, ist ja nicht wirklich berauschend. (Das muss es auch nicht sein.) Auf den ersten Blick rettet ihn der erholsame Schlaf irgendwie über den Tag.

      Interessant ist die Frequenzverteilung, d. h. die relative Verteilung der HRV: VLF 31%, LF 38%, HF 21%. Die zeigt ja unzweideutig einen richtig vagotonen Menschen. Was aber auch auffällt ist die Tatsache, dass das Pulsniveau konstant um 10 – 15 Schläge „zu hoch“ ist. Erst recht für einen Vagotoniker. Die Auswirkungen der hohen Herzrate auf die Pulsstatistik sind dramatisch. Dabei reagiert die Herzrate akkurat, ja geradezu lehrbuchhaft – siehe Schlafabsenkung! - auf unterschiedliche Aktivitäten, weshalb Dynamiken auch perfekt sind!

      Mich würde ja brennend interessieren, wie sich dieser Mann subjektiv in seiner Haut fühlt. Denn auch wenn der GVI sehr niedrig ist und man das Spektrogramm ohne Schlaf betrachtet, würde man ohne mit der Wimper zu zucken sagen: Ausgebrannt! Ganz typisch. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass er sich gar nicht schlecht fühlt, jedenfalls weit besser, als man anhand der Messung meint. Ist er ein von seinem Konstitutionstyp her ein Leptosom/Astheniker, d. h. schlaksig und nicht viel dran? Einer, der schwer in die Gänge kommt und seinen Körper eher dazu nutzt, um sein Gehirn herum zu tragen. Die 38 Minuten Sport ist er offensichtlich nicht wirklich gewohnt, weil sein Puls danach ein paar Stunden um nochmals 10 Schläge höher ist als vorher. Geburnoutet ist er auf keinen Fall.

      Aber das hohe Pulsniveau muss irgendeinen Grund haben, den er medizinisch abklären sollte, abgesehen davon, dass es natürlich veranlagt sein kann. Denn die teilweise schlechten Daten hängen m. E. zu 100% am hohen Puls. Wäre dieser auf einem „normalen“ Niveau hätte er gleich ein ganz anderes Spektrogramm und das BA wäre deutlich unter dem kalendarischen.

      Interessant und ein wenig tricky diese Messung! Danke!

      Liebe Grüße, Erich

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      • #4
        Hallo Willi,hallo Erich,

        ihr habt es super kommentiert.So wie ihr es beschrieben habt,habe ich es ihm auch gesagt.

        Erich, du hast ihn sehr gut erkannt. Er ist groß,schlaksig und braucht auch viel Schlaf.-Schläft gern lang.-Beruflich ist er Heilpraktiker.Macht aber noch viele,viele ander Dinge.Wie du
        erkannt hast macht er sonst keinen Sport.Nur wegen der Messung gemacht.Der hohe Puls macht mir auch "Sorge". So kann ich ihn nicht auf Dauer rumlaufen lassen.Warum
        er so hoch ist? Habe ihm Magnesium und Q10 empfohlen.Er soll auch seine Meditation unbedingt beibehalten.Mal schauen wie es weiter geht. Werde euch berichten.

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        • Erich
          Erich kommentierte
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          Danke, Manfred, für das wohlwollende Feedback! ;-)

        • Willi Achilles
          Willi Achilles kommentierte
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          Hallo Gast und Erich, sagt mal bis jetzt hatte ich großen Respekt vor Heilpraktikern. Ein Heilpraktiker hat lt. Ausbildungsprofil die Fähigkeit anderen Wege aufzuzeigen. Wieso kann er es nicht bei sich selbst?
          achwilli

      • #5
        Hallo Willi,

        ich glaube, da geht es nicht nur Heilpraktikern so, sondern auch vielen anderen Berufsgruppen. Vielleicht macht es die Distanz und die Objektivität aus, vielleicht glaubt man selbst, vor jeglicher Belastung gefeit zu sein, oder dass es ja eh noch ein bisschen geht, und dann erträgt man das schon mal eher länger Ich bin auch gut darin, anderen Personen zu sagen, wie sie sich vielleicht ein paar Ruhepausen unter Tags gönnen können, wie sie diese gestalten können, wie gut Sport tut etc., das heißt aber nicht, dass ich das auch mache, obwohl ich theoretisch wüsste, dass es mir gut tun würde
        Liebe Grüße,
        Patricia

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        • Willi Achilles
          Willi Achilles kommentierte
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          Hallo Patricia,
          du hast sehr gut das allgemein nicht ausgesprochene persönliche Verhalten eines Coaches beschrieben und mit dem kleinen Wörtchen "theoretisch" den Unterschied klargelegt. Soll bedeuten: Wenn du deine (oder auch meine) menschliche Schwäche als Bremse eines notwendig gewordenen Handelns erkannt hast, wirst du/ich doch nicht andere Fragen: Was stimmt den bei mir nicht. Wir wissen es doch! Oder? Eine meiner Schwächen ist z.B. das ich nicht mit abstrakten "Fremderkenntnissen" die sicher viel inhaltlich reicher sind argumentiere, sondern den Punkt da ansetze wo ich mit Erfolg oder Misserfolg persönlich gelandet bin. So habe ich vor vielen Jahren (60 zigstes Lebensjahr) bei einer Routinesportuntersuchung für einen Marathonlauf unter anderem ein biologisches Alter von 70 Jahren (nicht HRV, sondern ein anderes im Spitzensport gängiges Verfahren) Blutdruckwerte ohne Sportbelastung schon mal über 165/85 gehabt, die Blutlaktatwerte und andere Marker schlecht. Was hab ich gemacht! Mein bis dahin schon nicht allzu schlechtes Wissen als Trainer/ÜL/Berater einmal für mich persönlich angewandt. Die jetzigen Werte sind für mein Alter in den letzten 15 Jahren auch nicht immer so wie unter Nebennierenerschöpfung aufgezeigt. Natürlich tut es vielen in meinem Umkreis weh, wenn ich gemeinsam mit ihnen ein persönlich bestehendes Gesundheitsproblem angehe. Individuell abgestimmt mit unterschiedlichen Reizsetzungen besteht doch nur ein Unterschied: Ich weiß was ich machen muss um Gesund werden/bleiben zu wollen (ob es klappt wird die Zeit bringen). Das kann nicht in 1 Woche passieren, je Älter man wird um so länger ist die Regeneration (natürlich jedem bekannt) aber auch die Heilung braucht schon mal 3 und mehr Jahre! Hier scheiden sich die Geister: Leider nur wenige halten an ihrem Ziel - 3 Jahre und mehr - fest, die allermeisten geben doch auf und suchen eine andere Lösung. Alfred hat mir mit seinen fast "Nebensätzen" in seinen Büchern wie zum Beispiel die eigene Verantwortung für seine Gesundheit, mehr gegeben, als das Hauptthema HRV. Wir Coachs hier bieten doch oftmals die Punkte Ernährung (Mg. Q10) oder Entspannung an. Warum eigentlich? Das hört der Klient gerne. Meine persönlichen Klienten mit etwa diesem o.g. HRV Bild werden als erstes hören (nicht ganz wörtlich nehmen) stelle dein Leben um, gehe die nächsten 4 Wochen täglich an die frische Luft wandere oder Laufe möglichst mit HRV Messung in dem Pulsbereich den das Programm für dich vorsieht. Dann kommt Thema Entspannung, Ernährung. Übrigens bin ich auch staatl. anerkannter Ernährungsberater. Aber womit verdiene ich mein Geld? Nicht mit Verkauf von Messungen, Sportgeräten oder Nahrungsergänzungen, sondern mit meinem Bewegungsprodukt zugeschnitten auf den Einzelnen, machen muss er das aber selber. Ab da setzt das Marketing ein. Es kann schon passieren, dass mehr Klienten mich im ersten viertel Jahr verlassen als neue kommen. Langfristig, in den letzten 30 Jahren bleiben genug übrig.
          Hoffe dein Urlaub wirkt sich noch längere Zeit positiv aus
          Liebe Grüße
          achwilli
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