Was kannich jetzt für mich tun?

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  • Was kannich jetzt für mich tun?

    Das Brustgurtsystem verwende ich nun seit ca. 3 Monaten. Ichhabe bereits viele Messungen durchgeführt. Die Ergebnisse schwanken deutlicher als ich angenommen habe. Hier ist die letzte Messung, die zu denen mit schlechtem Ergebnis gehört. Wenn die richtigen Erkenntnisse daraus gezogen werden hat sie dann doch noch ein Gutes.

    Ich bin 58 Jahre, 182 cm, 83 kg; Büromensch mit Steharbeitsplatz; Fitness ist normal.
    Mein Befinden wird seit vielen vielen Jahren geprägt von einer phasenweise auftretenden (diagnostizierten) Depression. Sie äussert sich durch Müdigkeit, leichten Schwindel, Antriebslosigkeit, Kopfspannungen...

    Während dieser Messung war ich "leicht befallen" davon. Trotzdem haben mich die extrem schlechten Ergebnisse vor allem am Abend erschreckt. Davor habe ich mich sogar noch sportlich gezeigt (10 km leichtes Joggen).
    Der Schlaf war dann im Ergebnis in der Bandbreite der bisherigen Messugen, jedoch am unteren Rand.

    Was kann ich jetzt aus dem Ergebnis machen? Dass ich mich nicht gut gefühlt habe wusste ich ja schon während der Messung. Da brauche ich keine Bestätigung. Zeigen die Daten etwas zum "d'ran arbeiten"?
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  • #2
    Guten Abend Papermoon,

    danke für deine Messung!

    Wenn du sagst, du wusstest eh schon wie du dich fühlst, und die Messung zeigt dir das auch an - kannst du dann auch im Gegenzug sagen, was dir hilft, wenn es dir schlecht geht? Und gibt es Messungen, in denen sich das auch zeigt? Denn damit hättest du einen Ansatzpunkt, was du an Tagen wie diesen machen kannst.

    Es ist schon hervorragend, dass du, obwohl du "leicht befallen" warst, noch 10 km laufen konntest. Andere würden sich vermutlich eher hinlegen und warten, dass es ihnen besser geht. Ich nehme an, dass du im Laufe deiner Geschichte die Bewegung für dich als Ressource und Ventil entdeckt hast?

    Ich denke, dass du an Tagen wie diesen, bzw. eigentlich auch schon an allen anderen Tagen auch zum Training, beim Vagus oder Parasympathikus ansetzen kannst. D.h. durch Atemübungen wie Bauchatmung oder Progressive Muskelentspannung kannst du deinen Vagus stärken. Das hat auch eine Auswirkung auf die Nacht. Probier das ein paar Mal und sieh dir in der Messung an, welche Wirkung das auf dich hat.

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    • #3
      Danke für die Antwort,

      der Sport ist wirklich wichtig für mich, auch weil ich mich danach zufrieden fühle etwas für die Gesundheit getan zu haben. An "schlechten Tagen" merke ich ja, dass meine Kondition trotz allem nur gering betroffen ist. Meine Entspannungseinheiten vernachlässige ich oft. Sie meinen also die HRV verbessert sich, auch wenn ich die Tage zuvor Entspannungstechniken angewendet habe, nicht nut kurz danach?

      Was kann man auch meinem Schlaf lesen? Der sieht nie sehr gut aus, das Beste ist immer mein niedriger Puls.

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      • #4
        Hallo Papermoon,

        man kann es drehen und wenden, wie man will: die Vagusdaten (HF, pNN, rmssd) sind einfach nicht gut. Nicht nur optisch im Spektrogramm spielt sich in der HF nicht viel ab, sondern auch am sehr engen Saum um den Mittelpuls zeigt eine gewisse „Systemstarre“. Man muss schon festhalten, dass Du abseits der Sportaktivität ausnahmslos sitzt oder liegst. Immer dann, wenn Du mal kurz aufstehst und ein paar Meter gehst, springt der Puls gleich an und geht unmittelbar danach auch wieder zu seinem (starren) Ausgangspunkt zurück. Auch wenn Du Dich beim Sport „schlecht“ fühlst, tut er Dir sicher insofern gut, als Du Dich dabei zumindest nicht überforderst, obwohl es eine Stunde dauert, bis die Herzrate Deine persönliche Wohlfühlzone wieder erreicht hat. Der STEP-Wert muss unter 30 sein, weil als „stabilisierend, Funktion erhaltend“ erkannt. Gut so!

        Ich bin allerdings überzeugt, dass es Dir in Summe besser tun würde, wenn Du Dich an manchen Tagen zwischendurch mehrmals am Tag 10 Minuten aktivieren würdest und danach bewusst und gezielt 10 Minuten hinlegst und bauchatmest. Im Sinn von: Das Stiegenhaus ein paar Mal auf und ab gehen und dann ruhen. D. h. über die kurze Bewegung ein festgefressenes Pendel anstößt und über die Entspannung dessen Ausschlagen in die Gegenrichtung provozierst. Damit aktivierst Du zuerst den Sympathikus und gleich danach den Vagus – Actio-Reactio-Prinzip. Sichtbar wäre das durch einen Ausschlag der Herzrate nach oben (siehe Pulskuve) und danach nach unten, das fehlt nämlich momentan. Am Abend nimmt die Erschöpfung sehr zu. Aber Du hast eine respektable Basis (VLF), an dessen Faden Deine Gesundheit hängt.


        Übrigens: heute ist Black Friday, und es gibt auf dieses Posting 10% Rabatt!

        Mit lieben Grüßen aus Innsbruck,
        Erich

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        • #5
          Vielen Dank Erich, ich werde das tun und in ein paar Wochen berichten.....

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