Längjähriges ME/CFS

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    Hier handelt es sich um ein Lebensfeuer einer 65 Jahre alter Frau, welche seit einem Infekt unter einer sehr schweren ME/CFS leidet.

    Im Lebensfeuer kann man gut erkennen, dass es der Frau nicht gut geht. Das Feuer ist zwar im unteren Bereich farblich teilweise noch recht intensiv, aber bereits recht abgebrannt. Die pNN50 ist durchgehend bei 1 oder 0. Auch die prozentuale hohen Werte im ULF und VLF Bereich deuten auf einen reduzierten Gesundheitszustand hin.

    Für Menschen mit ME/CFS ist es eine grosse Erleichterung zu sehen, dass die Werte nicht gut sind. Endlich ist bildlich dargestellt, wie es ihnen geht. Auch gute Freunde und Familienangehörige können die kranke Person vielleicht besser verstehen, wenn sie sehen, dass der Gesundheitszustand 100% unter dem Durchschnitt ist oder die Stressverarbeitung noch einen von 10 Punkte gibt.

    In der Nacht sieht man beispielsweise, wie der Puls ungenügend abfällt und die Entspannung nicht gut ist, was eine gute Regeneration verhindert.

    Durchaus erfreulich ist die RSA während der Regeneration am Nachmittag. Subjektiv tun diese Pausen auch gut.

    Der Puls steigt zwar bei Belastung und sinkt in den Erholungsphasen, was für eine gute Reizverarbeitung spricht. Aber der Puls ist viel zu hoch und steigt bei der kleinsten Belastung. Wer hat schon vereinzelte Werte eines Spitzenpulses beim Wäsche (6:45 Uhr) in einer 2-Zimmerwohnung zusammenzutragen.

    Ein langsamer gemütlicher Spaziergang gerade aus (14:00-15:00 Uhr) lässt einen sehr breiten Hof entstehen was zeigt, dass der Körper nicht mehr leistungsfähig ist. Einzelne Pulsspitzen erreichen dabei auch hier Werte eines Spitzenpulses. Das Leistungspotential ist 100% unter dem Durchschnitt.

    Erstaunlich ist hingegen die Auswertung der körperlichen Performance. Es lobt die Regeneration nach der körperlichen Aktivierung und empfiehlt, den Puls höher zu treiben. Nach langjähriger Erfahrung weiss sie allerdings, dass das gar keine gute Idee wäre! Es würde einen schweren Rückfall auslösen. Das hat sie schon x-mal in verschiedenen Versionen ausprobiert.

    Interessant ist auch, dass die TP nach dem Spaziergang um 15 Uhr total einbricht (-88%) auf z.B. noch 149 msec2. Dies spricht auch für eine Erschöpfung.

    Abschliessend ist zu sagen, dass sie das Feuer, dass noch übriggeblieben ist, ihrer Fähigkeit zu verdanken hat, dass sie sich extrem gut schaut, sich gut ernährt, sich Pausen gönnt und immer wieder Leute findet, die bereit sind, ihr zu helfen und sie damit entlasten. Mit ME/CFS zu leben ist auch geistig eine Meisterleistung. Alle Achtung!

    Ich wünsche weiter alles Gute und dass es Schritt für Schritt besser wird.

    public225fbd551fa3cc2d62c10f8cfb2191aa

  • #2
    Hallo Naturheilpraxis Affoltern,

    wenn ich mir die Messung der 65-jährigen Frau so anschaue und zudem ihre Vorgeschichte berücksichtige komme ich zu der Schlussfolgerung, dass ihr vor allem die Energie fehlt, genauer gesagt die Energie, die im Energiestoffwechsel in den Zellen (Mitochondrien) produziert wird. Es ist ja bekannt, dass eine Viruserkrankung das Immunsystem extrem fordert und dadurch sehr viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sowie Fett- und Aminosäuren verbraucht werden. Sollte bei der Frau bereits vor ihrer Viruserkrankung ein Nährstoffmangel bestanden haben, wovon durch das sich im Anschluss entwicklende ME/CFS-Syndrom auszugehen ist, liegt ihr Nährstoffhaushalt jetzt bestimmt am Boden. Dies ist gleichzeitig die Erklärung für das ME/CFS-Syndrom.

    Deshalb würde ich als Erstes bei der Frau die Serumwerte im Blut hinsichtlich
    • der 13 Vitamine,
    • der 22 Mineralien und Spurenelemente,
    • der 2 Fettsäuren und
    • der 10 Aminosäuren

    bestimmen und die dann sicher zum Vorschein kommenden Nährstoffmangelerscheinungen gezielt mit Nahrungsergänzungsmitteln auffüllen. Zudem sollte die Frau ihre Ernährung weg von Milchprodukten hin zu Low-Carb (so wenige Kohlenhydrate und zuckerhaltige Produkte wie möglich) und mehr Eiweiß umstellen. Süßigkeiten, wie Kuchen, Schokolade, süßes Gebäck aus der Bäckerei sollte sie vorerst komplett meiden. Im Endeffekt Umstellung auf Steinzeitnahrung: Fleisch und Obst und Gemüse. Schließlich könnte bei einem chronischen ME/CFS-Syndrom auch der Elektrosmog im Haus bzw. in der Wohnung eine Rolle spielen und sollte deshalb abgeklärt bzw. gemessen werden.

    Mein Fazit: Die Frau sollte in ihrem Leben keinen Stein auf den anderen lassen und wenn sie die obigen Tipps befolgt, wird sich ihr Gesundheitszustand schnell wieder verbessern, da ja auch jetzt schon ihre Messergebnisse in den Bereichen Schlaf, Regeneration, Mentale und Körperliche Performance sowie Ernährungsverhalten nicht so schlecht sind.

    Liebe Grüße,
    Tobias

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