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    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Scatterplot.png Ansichten: 1 Größe: 80,8 KB ID: 799 Patient nimmt Medikamente gegen Bluthochdruck - Frage an einen Arzt in der Runde: Sind diese wirklich notwendig? Die Messung ist mit Medikamenten recht schön. Der Patient würde diese aber gerne absetzen.
    public276bfc372eb6ad16a3ba7828bbce57eb
    Zuletzt geändert von Barbara; 22.03.2017, 10:10.

  • #2
    Liebe Barbara,
    entscheidend ist, welche Indikation der Beta-Blocker bei deinem Patienten hat. Wenn es Herzrhythmusstörungen sind, wird man ihn wohl nicht absetzen können (jedenfalls nicht von hier und nicht ohne Kardiologen). Wenn es Bluthochdruck ist, kann man den Betta-Blocker ohne Problema durch einen Calciumantagonist, einen ACE-Hemmer oder einen AT1-Blocker ersetzen, die sich alle nicht auf die Herzfrequenz und auf die HRV auswirken. Auf der anderen Seite ist die Messung wirklich sehr schön. Auch die Dynamiken sind gut, die Herzrate kommt beim Sport adäquat hoch. Wenn dein Patient den Betablocker gut verträgt, also keine Nebenwirkungen im Sinne von Depressivität, Potenzproblemen, Gewichtszunahme, Diabetes oder Leistungsverlust hat, könnte man ihn auch belassen. Seiner Vitalität schadet er ja, zumindest nach dem, was die Messung hergibt, nicht.
    Ich hoffe, ich konnte dir mit dieser Antwort helfen. Viele Grüße aus Bonn - Andreas Weyenberg

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    • #3
      Lieber Andreas,

      danke für die ausführliche Antwort. Das Coachinggespräch hat zwar schon statt gefunden, aber ich werde mich mit dem Klienten nochmals kurz zusammenschließen, um die medizinische Seite zu besprechen. War auch für mich sehr interessant. Er nimmt den Beta-Blocker wg. Hypertonie. Bezüglich der Nebenwirkungen werde ich mich nochmals mit ihm unterhalten und seine Antwort gerne mit dir teilen, wenn es dich interessiert.
      Lieben Gruß Barbara

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      • #4
        Liebe Barbara!

        Hhm, Betablocker belassen oder durch andere Medikamente ersetzen? Beides ist m.E. keine wirkliche Lösung, sondern lediglich eine Symptomunterdrückung! Ich gebe zu bedenken, dass das gute Lebensfeuer ja mit Hilfe des Betablockers zustande gekommen ist, der den Bluthochdruck und den Puls senkt, und nicht seine echte Situation ohne Betablocker darstellt. Und sorry, Betablocker haben Nebenwirkungen, auch wenn Sie im Lebensfeuer nicht sichtbar und vom Patienten nicht wahrnehmbar sind. Betablocker können negative Wirkungen haben bzw. verbrauchen diese Substanzen verstärkt: Kalium, Vitamin B 2 (für die Atmungskette/ATP wichtig), Magnesium und vor allem Coenzym Q 10. Gerade aber Coenzym Q 10 ist essentieller Bestandteil mitochondrialer Enzymkomplexe und hat eine zentrale Aufgabe bei der Umwandlung von Nahrungsenergie (z.B. Fette, Kohlenhydrate) in zelluläre Energie in Form von ATP! Die höchsten Q 10-Konzentrationen befinden sich z.B. im Herzmuskel und Betablocker klauen dies regelrecht gerade dort, wo es am Nötigsten gebraucht wird! Konsequenz: Betablocker wird erhöht, noch weniger Q 10, noch mehr Betablocker ...

        Als Heilpraktiker mit Erfahrungen bei Herz/Gefäß-Patienten gebe ich zu bedenken, dass ein Betablocker nur in Absprache mit seinem behandelnden Arzt reduziert oder abgesetzt werden sollte. Angesichts meiner Erfahrungen halte ich aber nichts davon den Betablocker aufgrund des guten Lebensfeuers abzusetzen oder durch andere Medikamente zu ersetzen. Bluthochdruck hat Ursachen und diese sollten erst aufgedeckt und behandelt werden. Ein "normaler" schulmedizinischer Arzt wird aber erfahrungsgemäß kaum die notwendigen Untersuchungen machen, allenfalls die Blutfette untersuchen. Das aber reicht nicht!

        In einer solchen Situation sind aus meiner Sicht folgende Laborparameter und Untersuchungen ratsam um ein komplettes Bild hinsichtlich der möglichen Ursachen für den Bluthochdruck zu erhalten: Blutfette, d.h. Cholesterin, HDL, LDL, Triglyzeride; Homocystein, Lipoprotein (a), ADMA (Argininmangel), Coenzym Q 10, Vitamin D, DHEA'S, Fettsäurenanalyse (Omega 3 etc.), Antioxidative Kapazität, Oxidativer Stress, Nitrosativer Stress, Mikronährstoffanalyse, Lp-PLA2 (einziger spezifischer Gefäßentzündungsparameter), Stuhluntersuchung, besser noch Mikrobiomanalyse. Dann erst alle Defizite und Dysregulationen für 6-8 Wochen behandeln bevor der Betablocker reduziert und/oder abgesetzt werden kann (in Absprache mit dem behandelnden Arzt) bei Beibehaltung der komplementären bzw. alternativen Therapie und regelmäßiger Kontrolle und Korrekturen. Und nicht zuletzt sollten auch die Themen Ernährung, evtl. Übergewicht, Bewegung, psychoemotionale Situation mit bedacht und einbezogen werden. Nach einer Zeit ohne Betablocker kann man dann die Herzleistung überprüfen mit NT-proBNP und natürlich eine neue Lebensfeueranalyse machen.

        Da der Patient den Betablocker gerne absetzen möchte sind das ja gute Voraussetzungen einen anderen Weg einzuschlagen.

        Viele Grüße aus Köln

        Wilfried Bales

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