Tiefe Pulswerte bei Profisportlern?

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    Liebe Community
    Ich habe hier eine Messung von einem Profifussballer gepostet. Mir fällt bei der Messung auf das er bei 2 Trainingseinheiten pro Tag keine nennenswerte HR Spitzen hat. (Messfehler von 10.15-12:00) Der Puls dümpelt da so im 2-stelligen Bereich herum. Eine tiefe HF ist sicher positiv zu werten, jedoch bin ich mir bei dieser Messung nicht so sicher, ob es nicht besser wäre, wenn er sein Herz auch einmal ein wenig fordern würde. Was meint ihr dazu?
    Danke für euer Feedback
    Gruss Urs

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  • #2
    Hallo Urs,

    Du hast sicher Recht, wenn man annimmt, dass sich (Profi-)Sportler intensiver belasten müssten. Aber es wird wohl sehr darauf ankommen, in welcher Trainingsphase er gerade ist, bzw. was das Ziel der konkreten Trainingseinheit ist. Das charakteristische beim Krafttraining ist ja der Wechsel von kurzer, hoher muskulärer Belastung, die aber i. d. R. „regional“ sehr eingeschränkt ist. Beim Bankdrücken z. B. wird man kaum mehr als 20% seiner gesamten Muskelmasse benötigen, was die Herz-Kreislauf-Belastung – und damit die HR – nicht wirklich groß beeindrucken wird. Noch dazu ist die zeitliche Belastung von vielleicht 20 – 40 Sekunden pro Satz nicht lang genug, um die HR in die Höhe zu treiben. Noch dazu sind die Pausen zwischen den einzelnen Sätzen so 1 – 2 Minuten, da geht die HR wieder fast in den Ruhebereich herunter. Deshalb auch der breite Hof um den Mittelpuls. (Auch wenn der Krafttrainingsbereich zeitlich als Messfehler ausgewiesen ist, halte ich die HR für sehr realistisch abgebildet.)

    Etwas anders ist die Sache z. B. bei Kniebeugen mit wenig Gewichten, um Kraftausdauer zu trainieren. Dabei werden vielleicht 70% der Muskulatur beansprucht und das über einen Zeitraum von einer Minute oder etwas mehr. Da schießt die HR schon in die Höhe, aber das dürfte er nicht gemacht haben.

    Von der ersten Sporteinheit ab 9.30 Uhr ist ja der Anfang vorhanden, und auch da wird er wahrscheinlich kleinere Sprints oder technische Übungen machen und dazwischen immer wieder herumstehen, was die HR deutlich sinken lässt. Fußball ist halt in erster Linie kein klassischer Ausdauersport mit länger anhaltender hoher HR.
    Ansonsten ist er HRV-technisch ja sehr gut aufgestellt: Kraft, Ausdauer und Kreativität sind gut balanciert, wie es sich für einen gscheiten Fußballer gehört.

    LG, Erich

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