Gestresster Fitness-Studio-Besitzer

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    Gerne eure Meinung dazu. Merci!
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  • #2
    Hallo Antony,

    wenn er gestresst ist, dann soll er sich mal (anonym) in seinem Fitness-Studio anmelden.
    Gegen Stress hilft angeblich nichts mehr als Fitness und Wellness

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    • #3
      Hallo Gast,
      stimme dir zu. Sollten wir "Macher" dieser Branche nicht wissen wies geht?
      Zu mindestens nicht Werbe wirksam.
      achwilli

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      • #4
        Sieht nach einem teilweise breiten Hof um die Pulskurve aus, gibt es Informationen oder einen Verdacht auf Rhythmusstörungen? Was sagt denn die HRVmed?
        Regeneration ist sicherlich ein Thema für ihn. Die Einheit um 14 scheint eher erschöpfend als regenerierend zu sein. Was macht er da? Und was passiert danach mit ihm? Das LF wird löchrig.

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        • #5
          Hi Antony,

          die Situation in einem Fitness-Studio ist, finde ich, ähnlich, wie in einem Hotel: Wer dort arbeitet hat es immer mit Menschen zu tun, die in Freizeit- bzw. im Hotel in Urlaubsstimmung sind. Das kann, muss aber kein Vorteil sein. Das hat auch seine schwierigen Seiten… Das Geschäft selbst ist ja auch nicht so lustig, wie man sich das als Gast immer vorstellt: die Kosten sind hoch (Geschäftsmiete, Personal, Gerätepark, ewig lange Öffnungszeiten, etc.) und die Einnahmen aufgrund des Konkurrenzdrucks überschaubar. Ich weiß natürlich nicht, ob das in LI gleich ist wie hier, aber Innsbruck z. B. ist ein beinhartes Pflaster. Hier kenne ich keinen wirklich „entspannten“ Studiobesitzer. Mal „zurücklehnen“ und die Geschichte laufen lassen gibt es nicht. Und von den Kunden hört man dann, dass man in einem anderen Studio noch dies und jenes gratis bekommt, oder es dort ein "ganz, ganz neues Gerät" gibt… Ich beneide niemanden, der in der Fitness-Branche sein Geld verdient.

          Wenn die Med-Analyse nichts Anderes sagt (Artefakte?), dann sieht man schon an der Pulskurve und den dazugehörigen „nervösen“ Grenzwerten ein wenig seine Rastlosigkeit, aber die Herzrate reagiert auf jede Änderung der Aktivität gut. Der Vitalitätsunterschied zwischen Vor- und Nachmittag ist sehr auffällig. Der Entspannungsimpuls um 14 Uhr zeigt überhaupt keine Wirkung, d. h. das ist er nicht gewohnt, das kennt er eigentlich nicht. Da sieht man eindeutig Erschöpfungstendenzen, die sich in den Nachmittag hineinziehen. Es fällt ihm sichtlich schwer, Ruhe zu geben und „fünfe grad sein zu lassen“.

          Aber man könnte ihn wahrscheinlich – positiv formuliert – auch als sehr engagiert und umtriebig bezeichnen. So ein „Hansdampf in allen Gassen“, der immer für seine Kunden da ist, aber auf sich selbst vor lauter Engagement manchmal vergisst. Wenn er da nicht aufpasst, dann kann das durchaus später mal in mangelnde Selbstfürsorge münden, aber jeder/jede Selbständige kennt das ja mit ein wenig Raubbau und so… Das ist oft genug eine Gratwanderung zwischen Begeisterung und Selbstausbeutung. (Leider sieht man nicht, welche Aktivität privat und welche beruflich ist, und wie es ihm dabei subjektiv geht.) Bei dieser Messung ist zwar sein Allgemeinzustand gut, aber man sieht auch zwischendurch immer wieder deutliche Anzeichen, dass ihm sein Engagement viel Kraft kostet. Er fährt ein wenig „hochtourig“. Tagsüber kommt er mit der Herzrate nie unter 70! Auch nicht, wenn er sich bemüht.

          Der Hof um den Mittelpuls ist aber immer dann sehr breit, wenn er arbeitet. Das ist sicher ein wenig seiner Tätigkeit im Studio geschuldet, weil er wahrscheinlich seine Kunden betreut und ihnen Übungen vorzeigt und sich danach wieder beruhigt, aber es zeigt auch, dass er für seine Arbeit „brennt“. Vielleicht manchmal wie eine Kerze an beiden Enden, aber er lebt sicher engagiert für seinen Job. Vielleicht fällt ihm während des Tages gar nicht auf, wie viel Energie ihm der Tag kostet. Er tut halt, was ihm grundsätzlich Spaß macht. Aber wenn das so bleiben soll, dann sollte er seine Freizeit in Zukunft viel mehr als Gegenwelt zur Arbeitswelt gestalten und nicht als Fortsetzung der Arbeit in einem anderen Umfeld und mit anderen Mitteln. Ein Hobby pflegen, das mit Sport und Beruf rein gar nichts zu tun hat und das es einem erlaubt, gedanklich abzuschalten. Z. B. alles, was mit Kunst & Kultur zu tun hat. Und wenn er sich mit irgendeinem Entspannungstraining anfreunden könnte, das zu einer langsamen, vertieften Atmung beiträgt, wäre das für ihn eine wichtige, nachhaltige Vaguspflege.

          Grüße aus Ibk, Erich

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