Frau kommt aus der Kur - ist sie wirklich erholt?

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  • Frau kommt aus der Kur - ist sie wirklich erholt?

    Die Frau war vor 2 Wochen für 3 Wochen auf Kur. Ihrer Meinung nach, ist sie voll fit.....die Messung sagt aber etwas anderes???
    Bitte um Hilfe, was ich der Frau raten kann?
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  • #2
    Tja, was sollst Du ihr raten? Top fit ist immer Ansichtssache ;-) GVI und biol. Alter sprechen aus unserer Sicht dagegen. 3 Wochen Kur können nicht die Jahre davor grundlegend ausgleichen. Nächtlicher Puls ist recht hoch, pNN50 kann besser sein. Vielleicht ist sie durch die Kur motiviert "Dranzubleiben", das wäre wichtig. Ich sehe eine Kur als Start für Veränderungen und danach geht es dann weiter....
    LG Silke

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    • #3
      Sicher ist keine Messung vor der Kur vorhanden. Hatte mal ein Gleichnis in einer Ausbildung. Es wurde ein Bild als Heilungsprozess nach einer Therapie gezeigt. Übereinstimmung aller: Das ist doch kein Heilungsprozess! Dann zeigte man uns das Bild vor dem Beginn der Behandlung: Grauenvoll. Damit war das erste Bild schon ein riesiger Fortschritt. Also auch "Dranbleiben" es kann noch besser werden. achwilli

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      • #4
        Hallo Silke, hallo Willi,
        danke für Eurer Feedback. Die Dame hat heute mit mir gesprochen. Ja, sie meinte auch, dass es ihr vor der Kur "noch schlechter" ging. Sie wird versuchen mehr "Ich Zeit" in ihren Alltag zu bringen und will auch wieder mit Pilates anfangen......ist sicher ein Anfang.
        Danke, lg Katja

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        • #5
          Hallo Katja,

          nachdem es offensichtlich vor der Kur keine HRV-Messergebnisse gibt, lässt sich auch der Kurerfolg nur schwer er“messen“. Ich würde ihr das gute subjektive Gefühl aber keinesfalls leichtfertig nehmen, auch wenn die Ergebnisse objektiv nicht berauschend sind. Höchstwahrscheinlich stimmt ja zumindest die Richtung. Auf alle Fälle wäre es wichtig zu wissen, was der Grund für die Kur war. Sie hat sie ja sicher nicht aus purer Langeweile gemacht…

          Offensichtlich macht ihr ihre mangelnde körperliche Fitness etwas zu schaffen. Wenn schon beim Gehen die HR auf 170 überschießend hochschnellt, fehlt ihr anscheinend doch ein gewisser Grad an physischer Belastbarkeit. Da gäbe es einiges zu tun. Das würde auch tendenziell das höhere Niveau senken helfen. 16 Minuten im Schlafniveau sind garantiert zu wenig und die niedrigste HR bei geschätzten 52 zu hoch bzw. 114.000 Herzschläge bei diesen Aktivitäten zu viel. D. h. das Werkl läuft nicht ganz so ökonomisch wie es laufen könnte und führt zu einer etwas angeschlagenen vegetativen Robustheit. Das ist sicher am STEP ablesbar.

          An sich hat sie recht schön deutlich abgegrenzte Tiefschlafphasen, aber auf einem ziemlich hohen RSA-Niveau von 0,3 Hz. D. h. sie atmet eher schnell. Interessant wäre es zu wissen, ob sie beim Fernsehen eingeschlafen ist, oder ob sie einfach ähnlich gut geatmet hat, wie im Schlaf. Wenn sie wach war, kann/muss sie ihre tendenziell gute Atmung in Pausen als Regenerationsmaßnahme nützen. Wenn sie hingegen beim Fernsehen eingeschlafen ist, raubt sie sich dadurch viel an erholsamem Schlaf.

          Die PC-Arbeit geht am Vormittag wesentlich besser von der Hand als nachmittags bzw. gleich in der Früh. Vielleicht hat sie aber auch mit unterschiedlicher Begeisterung unterschiedliche Aufgaben abgearbeitet!?

          Ihr Allgemeinzustand deutet insgesamt darauf hin, dass das hohe BA keine kurzfristige Angelegenheit aufgrund akuter, sondern bereits ein längerer Prozess chronischer Belastungen ist. Eine wichtige Frage ist daher auch, ob ihr ihr persönliches Verhalten schadet, oder in schwierigen Privat- bzw. vergifteten Arbeitsbedingungen zu suchen ist. Oder ein unguter Mix aus alldem ist… An sich ist sie von den Frequenzbereichen gar nicht so schlecht balanciert, aber auf niedrigem energetischem Niveau.

          Wenn ihr das, was sie in der Kur erfahren und gelernt hat, gut getan hat, dann kann sie ja was davon in den Alltag hinüberretten. Pilates ist als Kräftigungsimpuls schon ok, weil die VLF als Basis dadurch tendenziell gestärkt wird. Lange Ausdauereinheiten i. S. v. „laufen“ würde ich ihr in diesem Zustand nicht raten, weil die durch zu wenig Kontrolle und zu viel Motivation auch ganz schön auszehrend wirken können. Und das kann sie einfach nicht brauchen. Nordic Walken + gut atmen wird ihr hingegen sicher gut tun.

          Das Wichtigste ist, dass sie offensichtlich erkannt hat, „dass es SO nicht weitergehen kann“. D. h. ANDERS geht es weiter.

          Liebe Grüße, Erich

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