Alternative Elektrodenanlage bei Artefakten

Eine 47 jährige Patientin lieferte mir permanent Messungen mit sehr schlechter Messqualität ab. Immer wieder habe ich Messungen abgelehnt und neu machen lassen. Wir haben sämtliche Varianten von Fehlverhalten bei der Datenabnahme durchgesprochen. Diese Patientin ist die einzige aus meinem Patientenpool, bei der das so ist. Mir war wichtig, keine behandlungspflichtigen Rhythmusstörungen zu übersehen und ich habe daher intensiv nach einer Erklärung bzw. Abhilfe gesucht – und offenbar gefunden. Deshalb möchte ich diese „Erkenntnis“ mit der Community teilen.

Details sind in der angefügten PDF-Datei zu finden. 29.06.16_alternative Elektrodenanlage bei Artefakten.pdf[ATTACH=CONFIG]n653[/ATTACH]

29.06.16_alternative Elektrodenanlage bei Artefakten.pdf (455 KB)

alternative Elektrodenanlage.JPG

Ganz prima, ich habe mit einer Klientin das gleiche Problem. Allerdings hab ich es nach mehreren Versuchen aufgegeben. Werde umgehend zu ihr Kontakt aufnehmen und dann - hoffentlich - auch auswertbare Ergebnisse bekommen. Zumal die körperlichen Beschreibungen meiner Klientin ähnlich sind. Danke achwilli

Liebe Hannelore, vielen Dank für deinen Bericht. Ich bin mir sicher, dass er für den einen oder anderen Leser sehr hilfreich sein wird!

Lieber Willi, ich erinnere mich an Deinen Beitrag vom 25.01.16 “2 Scatterplot Abstand ca. 6 Monate” - meinst Du diese Klientin? Ich habe mir bei meiner Suche nach Erklärung auch diesen/Deinen Beitrag angeschaut und ebenfalls die Frage bzgl. der Mineralstoffversorgung meiner Klientin gestellt - ohne Erfolg. Ich würde mich freuen, von Dir zu hören wie es weiter geht.
LG Hannelore

Liebe Hannelore, die Messung vom 25.01.16 ist nicht gemeint. Dazu später. Meine Klientin wurde vom System bereits beim aufschalten für untauglich gehalten. Mein Hinweis auf Arzt hat sie angenommen und im Prinzip das Gleiche Ergebnis wie bei dir. Rhythmusstörungen sind weniger das Problem sondern Artefakte. Nun zum Beitrag 25.01.16. Ich habe mich dort vorsichtig ausgedrückt. - Sie macht ihre eigenen Vorstellungen -. Dort erleben wir immer wieder die Phrase: Wie aus Funk und Fernsehen bekannt. Auch wenn Mineralmangel vorliegen sollte, gehe ich in der Betrachtung weiter.(Ganzheitlich) Ein langfristiger Klient erlebte in den 90 iger Jahren trotz guter Konstitution folgendes: Neben bekannten Herzrhythmusstörungen, kamen plötzlich stechende Schmerzen bei alten Gelenkverletzungen auf. Krämpfe während belastender Tätigkeiten (Wanderungen im Hochgebirge) in den Waden und nach Beendigung in den Händen. Spontanes Rennen ging gar nicht mehr. Darauf hin nahm er 10 Jahre (!) einen Tag Magnesium und den 2. Tag Calcium (Beide zusammen werden sowieso ausgeschieden) In dieser Zeit probierten wir vieles aus. Durch radikale Ernährungsumstellung traten folgende Dinge auf: 1. Die Gelenkschmerzen blieben ohne Zugabe von Mg und Ca weg. 2. Die Muskelkrämpfe nahmen ab und von einem Tag zum anderen trank er seinen Kaffee schwarz. Seit dem er Kaffee trank schüttete er viel Zucker rein. Die Rhythmusstörungen blieben bestehen. Wir gaben nicht auf und versuchten weiter. Wenn es nicht mit medizinischen Daten belegbar währe, würde ich das hier nicht schreiben. Mit dem 50 igsten Lebensjahr verschwanden die Herzrhythmusstörungen und erschienen nur bei höherer Belastung (damals noch mit mediz. Belastungstest) und gingen innerhalb von 2 Minuten nach Beendigung zurück. Zusammenfassend: 1. Man soll nie aufgeben mit seinen Gebrechen, weg kann man vieles nicht bekommen, aber es kann verträglicher werden. 2. Gibt es eine Theorie (ist nicht von mir, könnte also richtig sein) Seit der Eiszeit hat sich bei uns festgesetzt, dass wenn ein Mangel besteht und der Körper diesen nicht lokalisieren kann, greift er auf Kohlenhydrate zurück also Zucker. Nachfragen nach süßen Essgewohnheiten lohnt sich immer als mögliche Mangelerscheinung. 3. Es lohnt sich immer die Ursachen zu suchen. Schlechtes Beispiel: Jemand geht mit seinem Auto zur Werkstatt weil er viel Öl verliert. Der Meister wiegt bedenklich den Kopf und verkauft ihnen 2 Liter Öl und gibt den Rat täglich nachzugießen. Wie währe die Antwort? Ich will kein Öl unnütz nachgießen, sondern die Ursache beseitigt haben. Wie oft hören wir: Bei Eisenmangel, speziell bei Frauen wird ohne zu hinterfragen zusätzliche Eisenpräparate verschrieben. Ist ja auch richtig(wenn es ein Arzt sagt) Aber kann man den nicht nach den Ursachen z.B. fehlende Aufnahmebereitschaft der Zellen(Verursacht durch anderen Mangel) suchen. Seit ich mit der HRV arbeite testen wir viel mit der Kurzzeitmessung. Wird nicht immer klappen, aber oft sehen wir schon kurz nach Gewohnheitsänderungen einen Ausschlag in den Ampeln. Hoffe ich hab nicht zu viel geschwafelt. Viele Grüße achwilli

Ich habe den Beitrag erst jetzt entdeckt. Sehr interessant! DANKE

Für alle die mit der Technik ab und an Probleme haben.
Wer das Problem hat, dass seine gelagerten Elektroden eingetrocknet sind, hier eine Lösungsvorschlag:
Einen Tropfen Augen make-up Entferner auf Wasser Öl Basis auf das getrocknete Gel. Erstklassige Messergebnisse!
Allerdings prüft ob das auch irgendwelchen Richtlinien widersprechen könnte.
Auf immer gute Messdaten
W. Achilles

Hallo Willi,

danke für deinen Tipp. Den merken wir uns. Richtlinien sind uns jetzt keine bekannt. Wenn es funktioniert und die Messergebnisse sauber sind, dann spricht nichts dagegen.

Liebe Grüße!