Hallo D.Batz,
hier ein paar konkrete Ideen, die deine Probandin ausprobieren könnte, um die „Batterie zu laden“.
Kurze Erholungspausen am Nachmittag einbauen: Schon 10–15 Minuten bewusste Ruhe können viel bewirken.
Beispiel: Eine kleine Atemübung, ein kurzer Spaziergang im Freien oder einfach ein paar Minuten mit geschlossenen Augen und ruhiger Musik können den Körper neu justieren und den „Batterieverbrauch“ senken.
Schlafrhythmus feinjustieren: Wenn sie merkt, dass die Erschöpfungsphase schon früh am Abend beginnt, könnte ein etwas früherer Schlafbeginn hilfreich sein.
Beispiel: Statt um 23 Uhr schlafen zu gehen, schon um 22:15 Uhr ins Bett und vor dem Einschlafen bewusst entspannen – so nutzt sie das natürliche Schlafbedürfnis, bevor sie in ein „zweites Wachfenster“ rutscht.
Energiehaushalt über Ernährung unterstützen: Ein stabiler Blutzuckerspiegel hilft, Energieeinbrüche zu vermeiden.
Beispiel: Am Nachmittag eine Handvoll Nüsse, etwas Naturjoghurt oder ein Stück Obst – statt Kaffee und Süßem – kann die Leistungsfähigkeit länger aufrechterhalten, ohne in ein Tief zu führen.
Bewegung gezielt dosieren: Körperliche Aktivität ist wichtig, sollte aber im Tagesverlauf gut getimet sein.
Beispiel: Intensive Sporteinheiten besser am Vormittag oder frühen Nachmittag planen, während am Abend eher leichte Bewegung wie Yoga, Dehnen oder Spazierengehen sinnvoll ist, um die Regeneration zu fördern.
Mentale Entlastung am Abend schaffen: Das Nervensystem braucht Zeit, um in den Ruhemodus zu kommen.
Beispiel: Eine „digitale Auszeit“ ab 21 Uhr (kein Handy, kein Laptop) oder ein kurzes Dankbarkeitstagebuch können helfen, Stresshormone abzubauen und die nächtliche Erholung zu vertiefen.
Freundliche Grüsse
Silvia