die Messung zeigt Ruhezeiten, Spaziergänge und solide Schlafphasen. Trotzdem fühlt sich die Probandin erschöpft und gestresst. Was könnte hinter dieser Diskrepanz stecken? Welche Faktoren beeinflussen eurer Erfahrung nach die Regeneration am meisten?
Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Hi Silvia, mir fällt auf, dass die Probandin in einigen der Ruhephasen einen hohen Puls aufweist (Bsp. von 20-22:30 Uhr mit einem Puls von 90BpM). Da unser System Anspannungsphasen benötigt, um Entspannung zu ermöglichen, würde ich der Probandin empfehlen, tagsüber eine Sporteinheit mit einzubauen. Ganz nach dem Actio-Reactio Prinzip. Eine gute Regeneration beinhaltet Entspannung durch Sympathikusreduktion und Erholung durch Parasympathikusaktivierung. Das heißt tagsüber Sport (Sypathikusaktivierung), danach folgt Entspannung (Sympathikusreduktion) und Erholung (Parasympathikusaktivierung) ->Vagusaktivierung anschließend durch z.B. tiefe Bauchatemübungen. Hilft dir das?