Anhaltende Müdigkeit - Was kann ich tun?

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    Hallo liebe Community,

    ich habe seit längere Zeit Probleme mit Erschöpfung. Ich habe das Gefühl, dass ich Stress habe und Nachts im Schlaf nicht wirklich Erholung finde. Ich habe zudem Schwierigkeiten beim Einschlafen.

    Aufgrund der Müdigkeit mache ich schon seit längerem nicht mehr wirklich viel Sport - bin mir aber unsicher ob ich mir hiermit vielleicht selber schade.

    Ich wäre sehr dankbar wenn ich Tipps bekommen könnte was ich ggfs. machen könnte um meinen Zustand zu verbessern.

    Heißt meine Messung, dass ich kaum Parasympathische Anteile habe?

    Vielen Dank & Liebe Grüße
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  • #2
    Kann mir hier vielleicht jemand helfen? Danke!

    Kommentar


    • #3
      Hallo Gast,

      ja es scheint so, als wäre dein Schlaf und die Regeneration ein Thema, welches verbesserbar wäre. Und ich lese hier auch einen Leidensdruck heraus.

      Gibt es aus Untersuchungen oder deiner persönlichen Geschichte Hinweise darauf, wieso du dich erschöpft fühlen könntest? Falls nein, könntest du einmal Parameter über Blutchecks etc auswerten lassen, vielleicht findet sich hier ein Hinweis (auf vielleicht einen versteckten übergangenen Virus etc.)

      Dein Parasympathikus ist auf jeden Fall vorhanden, das kannst du an den Wölkchen in der Nacht sehen - der sogenannten respiratorischen Sinusarrythmie - die den Gleichklang von Atmung und Herzschlag bezeichnet, und dann findet Erholung statt. Diesen Bereich kannst du über vagusfördernde Aktivitäten stärken - also z.B. Atemübungen wie vertiefte Bauchatmung. Hast du so etwas schon einmal ausprobiert?


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      • #4
        Servus,

        wie bei (fast) jeder Messung gibt es Positives und weniger davon. Was Deine gute Burnout-Resistenz betrifft, hängt sie an einer sehr guten Basis. D. h. für eine gut körperliche Belastbarkeit hättest Du sehr gute Veranlagungen, wenn man sich den Sport ansieht, nutzt Du sie aber nicht mehr besonders gut – siehe 1 – 2 Stunden höherer Puls nach dem Sport wie vorher. Der Schlaf ist auch deshalb schlecht bewertet, weil die Pulsabsenkung im Vergleich zum Tagesschnitt nicht berauschend ist und es immer wieder Erschöpfungsphasen gibt. Und das wiederum hängt am Vagus, der mit 6,24% im Tagesschnitt im Vergleich zu Deinen Alterskollegen nicht prickelnd ist. Und daran hängt wiederum die Stressverarbeitung bzw. die Regeneration tagsüber – siehe 9 Minuten um 11 Uhr ohne ersichtliche Pulsabsenkung. Fazit: Die Daten deuten darauf hin, dass alles, was nicht wirklich gut ist, direkt oder indirekt mit einer „Vagusschwäche“ zu tun hat, die aber altersbedingt noch nicht sehr weit fortgeschritten ist.

        Ich sehe folgende Möglichkeiten für eine Verbesserung:

        1. Vagustraining, so was wie Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. (Aber nicht mit Luftanhalten, sondern beim Anspannen ein- und beim Entspannen ausatmen.) Als Pausengestaltung.
        2. Langsames Ausdauertraining (Laufen bzw. Biken) konsequent mit Nasenatmung und nicht durch den Mund hecheln. Macht einen Riesenunterschied in der Wirkung!
        3. Entspannende Einschlafrituale, die nicht eine ganze Stunde lang dauern und Pausen, die länger als 9 Minuten dauern.

        Grüße aus Innsbruck, Erich

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